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Wie steht die BBG / FWG zur derzeitigen Flüchtlingssituation?
 

Flüchtlinge hat es in der Vergangenheit weltweit immer gegeben und es wird sie leider auch zukünftig geben. Die Menschen fliehen vor Krieg, Gewalt, religiöser Verfolgung, aber zukünftig auch vermehrt vor Trockenheit und Dürre oder Umweltkatastrophen, welche ein Leben in bestimmten Regionen nicht mehr zulässt.

Wie viele Flüchtling kann eine Region wie der Landkreis Stade oder die Hansestadt Buxtehude verkraften? Braucht Deutschland womöglich eine gewisse Zuwanderung, um dem demographischen Wandel entgegenzuwirken? Wie kann die Flüchtlingsintegration gelingen? Wie viele und welche Flüchtlinge haben ein berechtigtes Bleiberecht und wie viele Menschen sind keine Flüchtlinge und haben kein Bleiberecht in Deutschland? In welchem Umfang gelingt die Rückführung der Personen oder Familien ohne Bleiberecht.

Fragen über Fragen bestimmen in diesen Tagen die Diskussionen in Europa, in Deutschland und natürlich auch in unserer Region, aber was stimmt wirklich?

 

Flüchtlingssituation in Buxtehude und der Region:
 

Im Moment befinden sich ca. 800 Personen in Buxtehude, welche mit aktuellem Flüchtlingshintergrund untergebracht und versorgt werden müssen. Sie verteilen sich auf 5 Flüchtlingunterkünfte und angemietete Privatwohnungen.

Bisher ist es der Stadt Buxtehude gut gelungen, die zugewiesenen Personen und Familien unterzubringen. Es war nicht erforderlich Turnhallen oder andere öffentliche Räumlichkeiten ihrem eigentlichen Zweck zu entziehen, um Flüchtlinge unterzubringen. Das Stadtbild hat sich durch den Aufenthalt der Menschen aus den verschiedenen Herkunftsländern nur unwesentlich und nicht zum Negativen verändert. Eine Ghettobildung oder Probleme durch zu groß dimensionierte Unterkünfte gibt es in Buxtehude nicht.

Die BBG / FWG steht hinter der Flüchtlings-Politik der Stadtverwaltung Buxtehude und den bisherigen Entscheidungen. Außerdem unterstützen wir die vielfältigen Bemühungen verschiedener Organisationen und Vereine, die Flüchtlinge mit Bleiberecht in die Gesellschaft zu integrieren.

Gleichwohl ist es auch Standpunkt der BBG/FWG, Menschen aus sicheren Herkunftsländern - sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge - schnellst möglich in ihre Herkunftsländer zurückzuführen. Eine schnellere Rückführung wäre auch ein deutliches Zeichen an alle, die beabsichtigen sich auf den Weg nach Deutschland zu machen, den beschwerlichen Weg nicht auf sich zu nehmen, da es keine Chance auf Erfolg gibt.

Die BBG/FWG hat kein Generalrezept, wie mit großen Flüchtlingszügen umzugehen ist! Es kommt immer auf kluge, individuelle Entscheidungen an, die wir alle gemeinsam tragen sollten. In unserer Stadt ist das bisher gut gelungen - lassen Sie uns den Weg fortsetzen.