BUXTEHUDER BÜRGER-GEMEINSCHAFT, FREIE WÄHLER

            

 

 

Willkommen bei der BBG/FWG

Die Buxtehuder Bürgergemeinschaft/Freie Wählergemeinschaft ist eine kommunalpolitische Bewegung, in der wir uns dafür einsetzen die Anliegen der Einwohner zu vertreten. Wir möchten es den Bürgen anbieten sich uns anzuschließen oder uns ihre Belange mitzuteilen und uns auf Missstände aufmerksam zu machen, denn nur wenn wir uns gemeinsam dafür einsetzen, können wir eine bessere Zukunft mitgestalten.

 

 

   Wichtige Themen / aktuelles der BBG/FWG:

 

Prüfung der Installation einer Geothermie-Wärmepumpe zu Heiz- und Kühlzwecken für die Energieeffizienzsteigerung und Gewährleistung der Energiesicherheit der Halle Nord

Angesichts der Klimaschutzziele der Bundesregierung,[1] der Ausrufung der „Climate Emergency“ in Buxtehude, sowie der angespannten Weltmarktlage, möglichen Sanktionen gegen russische Gaslieferungen und damit einhergehenden und langfristig nicht kalkulierbaren Preissteigerungen für Erdgas, ist es aus Sicht der BBG/FWG absolut notwendig das bisher genehmigte Verfahren, d.h. die Wärmevariante erdgasbefeuerter Brennwertkessel zusammen mit einem erdgasbefeuertem Blockheizkraftwerk (BHKW, Verbrennungsmotor mit Abwärmenutzung) neu zu evaluieren.

 

Aufgrund der Randlage der Halle Nord im Wasserschutzgebiet IIIA[2], erscheint es der BBG/FWG sinnvoll zu evaluieren, ob die Bohrungen außerhalb des Wasserschutzgebiets getätigt werden können. Hier könnten die positiven Erfahrungen der Firma Stackmann herangezogen werden.[3]

 

Die BBG/FWG bittet daher um zeitnahe Prüfung der Möglichkeiten zur Installation einer Geothermie Wärmepumpe für Heiz- und Kühlzwecke für die Halle Nord, idealerweise in Kombination mit einer Photovoltaikanlage, so dass das System sich gegenseitig ergänzt und von zusätzlicher externer Energiezufuhr (weitestgehend) unabhängig ist. Alternativ sollte der Einsatz einer Luft-Wärmepumpe für Heiz- und Kühlzwecke geprüft werden. Auch wenn Bauabläufe ggf. verzögert werden – wobei die BBG/FWG Geothermie bereits im Vorfeld gefordert hat – sollte nicht an Modellen festgehalten werden, die aller Wahrscheinlichkeit zukünftig zu massiven Probleme führen werden.

 

Überdies hinaus, sollte Buxtehude zusätzlich Kontakt mit Kommunen aufnehmen, die bereits einen Großteil der kommunal benötigten Fernwärme über Geothermie bereitstellen, wie bspw. Unterhaching, oder sich mit Firmen wie der HAMBURG ENERGIE Geothermie GmbH (HEGeo)[4] vernetzen, um zu evaluieren, inwieweit Buxtehude von Geothermie profitieren und dadurch zukünftig Energieversorgung und -sicherheit für seine Bürger gewährleisten zu kann.[5]

Erdgasbasierende Energieversorgung erscheint der BBG/FWG weder im Rahmen der politischen Weltlage sicher, noch ökologisch nachhaltig, so dass Geothermie eine sinnvolle Alternative für Buxtehude sein könnte.

[1] https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Industrie/klimaschutz-klimaschutzplan-2050.html#:~:text=Der%20Klimaschutzplan%202050%20orientiert%20sich%20am%20Leitbild%20der,als%201990.%20Plan%20benennt%20Ziele%20f%C3%BCr%20einzelne%20Wirtschaftssektoren; Vgl. https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/energieziel_2050.pdf

[2] https://www.landkreis-stade.de/medien/dokumente/karte_wsg_buxtehude.pdf?20151113094447

[3] https://norddeutsche-geothermietagung.de/vortraege/2018/NGT10_03_01_Stackmann.pdf

[4] https://www.geothermie-unterhaching.de/cms/geothermie/web.nsf/gfx/GE_Broschuere_2017_V17_lres.pdf/$file/GE_Broschuere_2017_V17_lres.pdf; ebenso https://gwn24.de/klimaumwelt/#m4 ;  https://www.sandsteinfazies.de/geothermieprojekte/hamburg-wilhelmsburg/

[5] https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/sandrock_et_al._2020_niedertemperaturwaerme-kommunenleitfaden_barrierefrei.pdf


 

Staßenbäume in Buxtehude - Gestaltungswechsel des Platanenbestandes Delmer Bogen

Nachdem sich der Bau- und Liegenschaftsausschuss in der Sitzung vom 19.05.22 für den sukzessiven Austausch der Platanen am Delmer Bogen ausgesprochen hat, setzt die BBG/FWG auf die Artendiversifizierung im Baum- und Pflanzenbestand.

Stadtbäume tragen mit ihren lokalklimatischen Ausgleichsfunktionen zur Lebensqualität gerade in dicht besiedelten Gebieten bei. Bäume als ein zentrales Element grüner Stadtstrukturen, haben eine hohe ökologische und ästhetische Bedeutung und (insbesondere alte) Bäume wirken dem Klimawandel entgegen.

Welche Rolle soll den Buxtehuder Straßenbäumen zukünftig zukommen? Und wie verfährt man, wenn Bäume mit Interessen von Anwohnern konfligieren? Nicht selten sollen Bäume gefällt werden, um ein neues Wohnquartier bauen zu können, werden „zu groß“ und werfen für die Anwohner zu viel Schatten, produzieren zu viel Laub, lösen Allergien aus, oder aber ihr Wurzelwuchs beschädigt Rohre.

 

Wie steht es im Anbetracht des Klimawandels um die zukünftige Vitalität des Buxtehuder Bestandes an Straßenbäumen?

In vielen Straßen Buxtehudes säumt eine einheitliche, sortengleiche Baumart die Straße bspw. Ahorn Beim Kloster Dohren, Platanen am Delmer Bogen.

Das Pflanzen von sogenannten Monokulturen kann sich aber schnell zum Problem entwickeln, wenn bspw. eine Baumart von Schädlichen befallen wird. Aus diesem Grund spricht sich die BBG/FWG für die Artendiversifizierung im Baum- und Pflanzenbestand aus.

Dort wo der Altbestand nicht erhalten werden kann, sollten zukünftig verschiedene Baumarten gepflanzt werden,[1] bei deren Auswahl u.a. Staltöffnungsreaktion, Resilienz nach Trockenstress, und Strategien des Wurzelwachstums beachtet werden sollten.

Der Altbestand an Stadtbäumen soll wo immer möglich geschützt werden, denn Bäume sind nicht nur CO2 Speicher, und führen zu Staub- und Wärmereduktion, sondern stellen einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Kleinstlebewesen. So leben in einer Eiche bis zu 900 verschieden Arten von Käfern und Insekten.


 

Luftfilter an Schulen: Hat Buxtehude es verschlafen und macht Hamburg es richtig?

Während Hamburg zum Jahresanfang 2022 bereits an vielen Schulen mit der vierteljährigen Reinigung der Filter bei den kleineren Geräten verschiedener Hersteller begonnen hat, wurden an Buxtehuder Schulen, trotz Empfehlung verschiedener Experten und Antragstellung [Zu den Anträgen... ] der BBG/FWG, noch nicht einmal einzelne Testgeräte aufgestellt.

Viele Bürgerinnen und Bürger sind verwundert, dass die Buxtehuder Verwaltung und diverse Ausschussmitglieder Luftfilteranlagen als zusätzliches Instrument zur Überwindung der Pandemie und zum Schutz der Schüler kaum in Betracht ziehen.

So wurde im Feb.2021 in der 66.Sitzung des Bau- und Liegenschaftsausschusses klar gegen den Antrag gestimmt. Fehlende Bundes- und Landesvorgaben, sowie hohe Investitionskosten wurden angezeigt.

In der Debatte wurden Projekte einiger Kommunen angeführt, bspw. die Lüftungsanlagen in Pirmasens und die BBG/FWG hat vor einer flächendeckenden Anschaffung um Testnutzung von einzelnen Anlagen gebeten. Wurden diese Anregungen weiterverfolgt, hat man Kontakt mit den Kommunen aufgenommen?

Auch nachdem der Bund - bereits seit Oktober 2020 gab es ein Bundesprogramm in Höhe von rund einer Milliarde Euro, das den Neueinbau stationärer Lüftungsanlagen und Einbau von Zu- und Abluftventilatoren fördert - seit Mitte Juli 2021 zusätzlich zu den Ländern Mittel in Höhe von 200 Millionen Euro für Mobile Luftfilter zur Verfügung gestellt, scheint der Einsatz von Luftfiltern in Schulen und Kitas von Seiten der Buxtehuder Verwaltung nicht merkbar weiter verfolgt worden zu sein.
Luftfilter kommen in Buxtehuder Schulen weiterhin nur für Räume in Frage, die nicht ausreichend belüftet werden können. Ob derartige Räume überhaupt für Unterrichtszwecke geeignet sind, bleibt dahingestellt.

 

Der BBG/FWG ist klar, dass Luftfilter andere Schutzmaßnahmen nicht ersetzen! Fordert aber weiterhin (siehe Nachfrage vom 18.01.2021) - um es mit den Worten von Herrn Grant Hendrik Tonne (niedersächsischer Kultusminsiter) zu sagen -, dass Luftfilter als ein essentielles, zusätzliches Puzzleteil bzw. eine weitere Käsescheibe im Schutz gegen Corona, auch an Buxtehuder Schulen und Kitas flächendeckend eingeführt werden!

Auch wenn Faktoren wie Lärmbelästigungen und Wirtschaftlichkeit eingehend geprüft werden müssen, so erscheint es fragwürdig warum Pilotprojekte nicht verfolgt werden. Man schaut nun gespannt nach Hamburg, wo argumentiert wird, dass „die Filter nicht lauter sein als 45 Dezibel, das entspricht etwa dem Brummen eines neuen Kühlschranks [sein]. Auch der Stromverbrauch soll überschaubar bleiben.“ Das Lieferengpässe, vermeidbare Infektionen mit zu langem Zögern einhergehen könnten, sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben. Dass der Bedarf von Seiten der Elternschaft da ist, zeigen Initiativen wie die Eltern-Arbeitsgruppe der Rotkäppchen Grundschule, die sich mit der in Stade kürzlich von Eltern angebrachten Lüftungsanlage „Mainzer Modell“ der Max Planck Gesellschaft auseinandersetzen.

Um Konflikte mit bspw. der Gemeinde-Unfallversicherung zu vermeiden sollten derartig relevante Projekte nicht auf Basis von elterninitiierten Pilotprojekten durchgeführt werden. Die Ausstattung der Schulen ist Sache der Bildungsträger, also der Kommunen. Darum hofft die BBG/FWG zeitnah auf mehr Mut zu Innovation Seitens der Verwaltung. COVID macht nicht an Bundesvorgaben halt und pausiert nicht bis zur Bewilligung von Landeszuschüssen.

Grant Hendrik Tonne Niedersächsischer Kultusminister Hannover, 01. September 2021:

„ […] Alle Maßnahmen – das Lüften, die technische Unterstützung durch Lüftungsgeräte, die Maske, das Testen, das Impfen, das Hände waschen und die festen Lerngruppen - wirken wie 2 Puzzleteile zusammen. Jede einzelne Maßnahme allein reicht für den Infektionsschutz nicht aus, alle zusammen sorgen aber dafür, dass Schulen sichere Orte sind und Präsenzunterricht für alle stattfinden kann. Die bekannte Virologin Melanie Brinkmann hat das bereits im letzten Jahr mit Käsescheiben erklärt, dabei steht jede Käsescheibe für eine Maßnahme im Infektionsschutz. Jede einzelne Scheibe hat Löcher an unterschiedlichen Stellen, die das Virus durchlassen können. Legt man aber mehrere Scheiben übereinander, verschließen sich die Löcher und das Virus hat es schwer, den Stapel Käsescheiben zu durchdringen und sich weiter zu verbreiten. Je mehr Scheiben (=Maßnahmen), desto schwerer wird es. Es gibt auf YouTube ein spannendes Video des Helmholtz-Institutes dazu, vielleicht habt ihr Lust, euch das einmal anzusehen […]

07.02.2022

 


 

Antrag Anbringung überdachter Sitzgelegenheiten - Regenrückhaltebecken Beim Kloster Dohren / Buxtehude Süd

Buxtehude Süd für Jugendliche???

Aus der roten Bude rausgewachsen. Was nun? Wo treffen sich die Jugendlichen aus Buxtehude Süd in ihrer Freizeit? Und welche Räume stehen den jungen Leuten zur Verfügung?

Schon wenn man auf die Seite der Stadt Buxtehude kommt, scheint es als ob man beim Thema Jugendlichen vor allem an Kinder unter 14 denkt. [zur Webseite der Stadt... ]

Ähnlich sieht es auch auf den anderen Seiten der städtischen Angebote aus, bspw. [Webseite der Stadt - Jugendarbeit... ]

 

 

Woran liegt es, dass die Jugendlichen der Zielgruppe 15 - 18 Jahre als Akteure scheinbar kaum wahrgenommen werden?

Was bieten wir den Jugendlichen, wenn sie aus den Spielplätzen (gemäß der Spielplatzordnung sind viele Spielplätze nur für Kinder bis 14 Jahren nutzbar) rausgewachsen sind?

Für Buxtehude Süd setzt sich die BBG/FWG - FDP dafür ein, dass den Jugendlichen regengeschützte Treffpunkte im Freien außerhalb der elterlichen vier Wände zur Verfügung gestellt werde.

Hierfür eignen sich aus Sicht der BBG/FWG - FDP überdachte Pavillons in der Nähe der Wanderwege, auf Grünflächen, die sich mit ausreichendem Abstand zum nächsten Anwohner befinden, aber gleichzeitig im Sichtfeld der Allgemeinheit liegen.

Bei befragten Jugendlichen stieß der Antrag auf große Zustimmung und Freude, des Weiteren wünschen sie sich ausreichend große Müllbehälter nahe den überdachten Sitzgelegenheiten, damit die Plätze leicht sauber gehalten werden können.

Die BBG/FWG - FDP hofft, dass die Sitzgelegenheiten zeitnah bewilligt und aufgestellt werden können und dass die Jugendlichen 14 Jahre und älter mehr Präsenz in den politischen Debatten, sowie der städtischen Webseite erhalten.

Zum Antrag der BBG/FWG - FDP [Zum Antrag... ]

31.01.2022

 


 

Barrierefreier Zugang (Aufzug/Treppenlift) zum Freizeitheim Buxtehude

Wie kommen gehbehinderte Jugendliche eigentlich ins Freizeitheim? Können rollstuhlfahrende Kinder an der Ferienbetreuung teilnehmen?

Trotz dass die Bundesrepublik Deutschland das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-BRK) bereits 2009 ratifizierte und sich damit verpflichtet, "die volle Verwirklichung aller Menschenrechte und Grundfreiheiten für alle Menschen mit Behinderungen ohne jede Diskriminierung aufgrund von Behinderung zu gewährleisten und zu fördern (Artikel 4 Abs. 1 S 1)" und die niedersächsische Sozialpolitik auf die vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben abzielt, gibt es für rollstuhlfahrende Kinder und Jugendliche in Buxtehude noch viele Barrieren.

Während sich im Bereich der Infrastruktur bspw. Ampelschaltungen mit Blindensignalen, Buxtehuder Bahnhof oder Kooperationen mit dem Einzelhandel schon ein wenig getan hat (siehe sovd_barrierefreies_buxtehude), scheint im Bereich Jugendarbeit noch vieles im Argen.


So haben Rollstuhlfahrer keinen Barrierefreien Zugang zum Sekretariat und diversen Fachräumen der Grundschule Stieglitzweg. Es gibt in Buxtehude keine Spielplätze für rollstuhlfahrende Kinder und Jugendliche und die oberen Geschosse des Freizeithauses sind für Rollstuhlfahrer nicht zugänglich. Dass die Ferienbetreuung der Grundschulen (OGS) im Freizeitheim stattfinden, verstärkt die Notwendigkeit eines barrierefreien Zugangs. Ebenso ermöglicht ein barrierefreier Zugang Kooperationen mit der Lebenshilfe, bspw. die Teilnahme am Kinderkino. Auch der Ferienspaß würde endlich allen Kindern und Familien zur Verfügung stehen.

Um Inklusion in Buxtehude voranzutreiben, hält die BBG/FWG es für dringend notwendig einen Aufzug oder Treppenlift für Rollstuhlfahrer und gehbeeinträchtigte Personen nachzurüsten. (Beratungsangebote bieten bspw. die Architektenkammer Niedersachsen)

Aufgrund der baulichen Gegebenheiten erscheint die Anbringung eines Außenaufzugs als praktikabelste Lösung. Eine Anbringung an der Rückseite des Gebäudes würde den baulichen Charakter des Objektes kaum beeinträchtigen und den Zugang über den vorhandenen Parkplatz gewährleisten.

Für die Finanzierung des Bauvorhabens könnte - so überhaupt nötig - das Programm 233 der KfW in Anspruch genommen werden, das u.a. die vertikale Erschließung und Überwindung von Niveauunterschieden beinhaltet (die Nachrüstung oder Verbesserung von mechanischen Fördersystemen (Aufzüge, Lifter, Hebebühnen) als Anbauten oder Einbauten, die die technischen Anforderungen der DIN 18040-1 erfüllen) beinhaltet.

Zum Antrag der Gruppe FDP - BBG/FWG: [Zum Antrag... ]

11.01.2021


 

Einrichtung/Aufbau eines Seilspielgerätes für Kinder ab 14 Jahren mit inklusivem Potential in der Parkanlage Wohngebiet Beim Kloster Dohren - Eckdahl (Buxtehude Süd)

Wie sollen die Spielplätze in Buxtehude Süd in Zukunft aussehen? Welche Geräte braucht es? Und wo könnte man neue Treffpunkte für Kinder und Jugendliche schaffen?

Diese Frage scheinen sich vor allem die Anwohner zu stellen, denn diverse Flächen sind seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand und oft nicht mehr als Spielplatz zu erkennen. Wenn man durch Buxtehude Süd streift, stellt sich zudem die Frage, sind für Kinder über 14 Jahren überhaupt noch Spielplätze vorgesehen? Und was ist aus dem Spielplatzkonzept geworden?

Das Wohngebiet Beim Kloster Dohren - Eckdahl war ursprünglich mit 3 Spielplätzen ausgestattet. Derzeit gibt es nur noch den neu sanierten Spielplatz Gerlachweg für die Altersgruppe 1 - 14 Jahren, sowie eine Wiese mit Fußballtoren (eines ohne Netz) - eine ähnliche Situation spiegelt sich westlich des Ottensener Wegs wieder. Angebote für altere Kinder ab 14 Jahren gibt es außer der Wiese nicht! Die bestehenden Angebote richten sich überwiegend an jüngere Kinder bis 7 Jahren, auch wenn offiziell bis 13 nutzbar. Des Weiteren fehlt es an inklusiven Spielräumen!

 


Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit sitzend u.a. vor dem Computer und Mobiltelefon und leiden an Bewegungsmangel. Die Corona Pandemie hat dies enorm verschärft. Gemäß dem DAK Kinder- und Jugendreport stieg die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Adipositas (starkem Übergewicht) um 60%.

Aus diesem Grund fordert die Gruppe der FDP/BBG/BBG die Errichtung eines komplexen Seilspielgerätes für ältere Kinder und Jugendliche.

 


 

Warum ein Seilspielgerät?

Zur Themenübersicht "Stadtentwicklung/Spielplätze" [klick... ]

Zum Antrag der Gruppe FDP/BBG/FWG [zum Antrag... ]

Zum ursprünglichen Spielplatzkonzept der Stadt [klick... ]

Vorschlagswesen Anlage zum Antrag 2021.324 Spielgerät [zum Antrag... ]

05.11.2021


 

Sind wir für die neue (elektrische) Mobilität wirklich auf dem richtigen weg und auf alles vorbereitet â–º Auch wenn es mal kracht?

Täglich ist aus Politik und Wirtschaft zu hören, dass der Ausbau der Elektromobilität vorangetrieben werden muss. Man gewinnt den Eindruck das ist die Lösung für alles - Klima, Verkehrs- und Energiepolitik - ob das wirklich so ist mag bezweifelt werden.
Wie sieht es aber mit Recycling und Unfällen aus? Sind wir darauf vorbereitet? Wir glauben - NEIN!

Kommt es mit einem Elektroauto zu einem Unfall, stellt das die Rettungskräfte gleich vor mehrere Probleme. Einerseits steckt in der Batterie so viel Energie, dass sie einen Wagen über viele Kilometer bewegen kann. Es besteht also das Potential, durch elektrische Kurzschlüsse Gefahr für Leib und Leben zu erzeugen.
Die größte Gefahr besteht jedoch in der Brand- und Explosionsgefahr. Gerät ein Akku in Brand, ist dieser nicht ohne Weiteres wieder zu löschen.

Sind wir, ist die Feuerwehr in Buxtehude auf eine solche Situation vorbereitet?

Beim Brand von Lithium-Ionen Akkus kann im Vorfeld nicht kalkuliert werden, welche Ausmaße der Brand annehmen wird. Es ist für die Rettungskräfte nicht ersichtlich, ob der Akku voll geladen oder fast leer ist. Außerdem ist es unklar, wie groß der Akku ist, welches Potential er entwickeln kann.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand, ist ein solcher Brand vorzugsweise mit (viel) Wasser zu löschen. Insbesondere in Fahrzeugen sind die Akkus, um anderen Gefahren vorzubeugen, oft so eingebaut, dass sie mit anderen Löschmitteln nicht erreicht werden können. Um bei Unfällen die unbeschädigten Akkuzellen zu kühlen, ist dies oft nur mittels Wasser möglich.

â–º Technische Erläuterungen auf www.brand-feuer.de

Durch die physikalisch-chemischen Vorgänge während eines solchen Akkubrandes, entsteht unter bestimmten Umständen Sauerstoff, der bei entsprechender Temperatur zur erneuten Entzündung des Brandes führen kann.

Die BBG/FWG ist, auch nach Gesprächen mit Kameraden der Feuerwehren, zu dem Schluss gekommen, dass wir in Buxtehude nicht richtig auf solche Fälle vorbereitet sind. Daher haben wir den Antrag zur Anschaffung entsprechenden Equipments gestellt, um den Rettungskräften geeignetes Material in die Hände zu geben, um schnell und gewohnt effektiv eingreifen zu können, wann immer es erforderlich ist.

Anschaffung eines Löschcontainers: [Zum Antrag...]

16.11.2021


 

Ist das noch unvorsichtig oder schon Lebensmüde?

Es ist immer wieder aufs Neue zu beobachten, dass ein großer Teil der Fahrradfahrer in Buxtehude in der Dämerung oder im Morgangrauen ohne Licht unterwegs sind.

Wer hat die Situation noch nicht selbst erlebt oder beobachtet - man tastet sich mit dem Auto in der dunklen Jahreszeit aus einer Ausfahrt oder Nebenstraße an die Hauptstraße und plötzlich schießt wie aus dem Nichts ein Fahrrad vor dem Auto vorbei und verschwindet im Nichts! --> Ein Fahrradfahrer ohne jegliche Beleuchtung bahnt sich seinen Weg durch die Dunkelheit.

Besonders unverständlich ist es, wenn Fahrräder ohne jegliche technische Beleuchtungseinrichtung und damit wissentlich unbeleuchtet unterwegs sind. Hierbei fallen vor allem Jugendliche mit Mountainbikes und ältere Fahrräder auf.

Geht es wirklich nicht anders? Doch - für wenige Euro sind aufladbare Fahrradleuchten zu bekommen, die man einfach am Fahrrad anklipsen kann. Selbst eine simple kleine Taschenlampe oder das Handylicht kann hier für deutlich mehr Sicherheit sorgen.

 

 

Oft wird das Verhalten einiger Radfahrer oder die laxe Ansicht zur Verkehrssicherheit  - es ist ja nur ein Fahrrad - einfach hingenommen. Ungeachtet dessen, dass Radfahrer ihre eigene Gesundheit und körperliche Unversehrtheit aufs Spiel setzen, besteht dabei jedoch auch ein großes Gefährdungspotential für andere.
Bauen wir Radschnellwege um dort dann ohne Licht durch die Finsternis zu brausen?

Hier eine etwas detailliertere Sicht zu diesem Thema - wie man als Unbeteiligter ganz schnell verwickelt wird --> klick!

Was man im Gegenzug jedoch nicht sieht, sind Kontrollen durch die Polizei oder durch das Ordnungsamt?! Wieso eigentlich nicht? Es werden für Autos ständig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, es werden für Autos technische Kontrollen durchgeführt. Würde ein Auto im Dunkeln ohne Licht aufgegriffen, wäre die Fahrt an Ort und Stelle zu Ende.

Wieso ist das bei Fahrrädern anders? Weil es nur ein Fahrrad ist? Das kann doch nicht richtig sein.

Die BBG/FWG setzt sich für den Ausbau des Radwegenetzes ein und befürwortet es, den Fahrradverkehr auszubauen und mehr Raum zu geben - ABER - es muss ein sinnvoller Ausbau sein und es müssen zum Schutz Aller einige Grundregeln eingehalten werden.
Daher hinterfragen wir auch durchaus kritisch einige Maßnahmen zum Thema Radwegeausbau. --> klick

28.10.2021


 

Interesante Projekte aus Wissenschaft und Technik zu den Themen Klimaschutz, Stadtentwicklung und Landwirtschaft

 

Autonom arbeitende landwirtschaftliche Geräte

Landwirtschaftliche Geräte mit Methan-Antrieb

Weltweit größter thermoelektrischer Energiespeicher für Windenergie in Hamburg.

Umbruch im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)